Wissenswertes


Hier wollen wir Ihnen etwas Geschichtliches und Wissenswertes über Backwaren erzählen.

Brot ist das älteste von Menschen selbst hergestellte Nahrungsmittel überhaupt und ist für uns heute noch eines der wichtigsten Grundnahrungsmittel. Viele Völker und Kulturen haben ihre Wurzeln in der Grundversorgung durch Getreideerzeugnisse ins besonders durch Brot.

Es sollte uns aber zumindest jeden Tag aufs Neue bewusst sein: Brot ist ein wichtiger Bestandteil der gesunden, ausgewogenen Ernährung. Es liefert uns alle Vitalstoffe, die wir zur täglichen Energie für Körper und Geist brauchen. Und viele gesundheitliche Abläufe im menschlichen Körper können durch Konsum von Brot überwacht und positiv beeinflusst werden. Damit ist Brot Genuss und Naturarznei zugleich.

Unser Rat, probieren sie es doch einfach aus und geniessen sie unser natürlich und ursprünglich hergestelltes Brot, es warten über 30 verschiedene Sorten Brot auf sie in unseren Backfilialen.

Und so bewahren Sie ihr Brot richtig auf:


Wenn das Brot frisch und schmackhaft bleiben soll, dann muss es speziell gelagert werden. Bei zu viel Luftzufuhr trocknet es aus. Ganz ohne Belüftung staut sich die Feuchtigkeit, und das fördert die Schimmelbildung.


- Bewahren Sie das Brot nach Möglichkeit in einem Sauberen, trockenen und gut belüfteten Behälter auf. Am besten eignen sich spezielle Brotkästen aus Holz oder Steintöpfe. Der Vorteil von Stein und Ton: Das Gefäß nimmt bei frischem Brot die überschüssige Feuchtigkeit auf und gibt sie später wieder ab. Auf diese Weise wird ein Austrocknen des Brotes verhindert.


- Für kurze Zeit lässt sich Brot in einer einfachen Einkaufsplastiktüte lagern. Doch Vorsicht: Speziell ganz frisches Brot bringt Feuchtigkeit in die Tüte. Das bedeutet Schimmelpilzgefahr.


- Aber auch der normale Semmelbeutel aus Papier ist für eine kurze Zeit geeignet. Beachten sie auch: Angeschnittenes Brot sollten Sie immer mit der Schnittfläche nach unten stellen, damit es nicht so schnell austrocknet. Wichtig ist, dass Sie niemals alte Brotreste mit frischem Brot gemeinsam lagern. Auch das fördert die Bildung von Schimmelpilzen. Am besten waschen Sie den Brotbehälter regelmäßig mit Essigwasser aus. Knäckebrot müssen Sie extra in einer Dose ganz trocken lagern. Der Kühlschrank ist nicht zum Aufbewahren von Brot geeignet. Bei Kälte verdunstet die Flüssigkeit besonders schnell. Das Brot trocknet rasch aus und schmeckt bald altbacken. Der Vorteil: Man kann bei schwülwarmem Wetter auf diese Weise einer Schimmelbildung vorbeugen.

Wussten sie schon dass die Geschichte der Breze bis ins 5. Jahrhundert nach Christus zurückverfolgt werden kann. Aus dieser Zeit sind Abbildungen aus Südeuropa noch vorhanden. Insbesondere im kirchlichen Leben hatte die Breze größere Bedeutung. So diente sie zum Beispiel im Mittelalter in den Klöstern als Fastenspeise.

Vermutlich war der 11. Februar 1839 der nachweislich erste Tag, an dem eine Laugenbreze verkauft wurde. Das war natürlich in München. Allerdings war dies eher Zufall, dann dem Bäcker Anton Nepomuk Pfannenbrenner unterlief ein folgenschwerer Fehler. Er arbeitete damals im königlichen Kaffeehaus des Hoflieferanten Johann Eilles. Während er üblicherweise die Brezen mit Zuckerwasser glasierte, griff er an diesem Tag versehentlich nach der Natronlauge, die eigentlich zur Reinigung der Bleche bestimmt war. Das Ergebnis war so augenfällig, dass noch am selben Tag der Königliche – Württembergische Gesandte Wilhelm Eugen von Ursingen eine Laugenbrezel probieren konnte. Die Kastanienfarbene bräune und der unverwechselbare Geschmack überzeugte und so stand dem Siegeszug der Laugenbreze nichts mehr im Weg.

Etwas Über Lebkuchen


Wie der Lebkuchen zu seinem Namen kam, darüber streiten sich die Schriftgelehrten heute noch.

Am wahrscheinlichsten ist die Theorie, dass der Lebkuchen von „libum“ abstammt, welches im Lateinischen so viel wie Fladen heißt. 

Auf fränkische Klosterbrüder ist der Anfang der Lebküchnerei zurückzuführen, deren köstliche Pfefferkuchen oder auch die nicht minder gut schmeckenden Honigkuchen die Vorläufer der Lebkuchen sind. 

Den Oblaten-Lebkuchen kreierten ebenfalls fromme Patres des Mittelalters. Sie setzten die Teigmasse auf Oblaten – die „hostia oblata“, um zu verhindern, dass der Teig auf dem Backblech anklebt. Sie schufen damit ein Backwerk, das schon bald zu den beliebtesten Spezialitäten Bayerns zählte. 

Ruhm und Tradition des Nürnberger Lebkuchens verdankte die alte Reichsstadt ihrer verkehrsgünstigen Lage am Schnittpunkt der Handels- und Gewürzstraßen. Über die blühende Zeidler-Zunft, die im Reichswald rund um Nürnberg die Bienenzüchterei intensiv betrieben hatte, war man direkt an der süßen Honigquelle. Schließlich war Honig damals das wichtigste Süssungsmittel; ostindischer Kolonialzucker war rar und teuer. Rohstoffe waren somit leicht verfügbar und die Absatzmärkte bequem zu erreichen. 

Der Energiebedarf  und  das Verlangen nach Gewürzen in der Winterzeit war in der Bevölkerung der damaligen Zeit hoch, das unterstützte den Siegeszug dieser Leckerei erheblich und begründete sogar einen neuen Berufstand, den der Lebküchner.

Aus heutiger Sicht kann ein Lebkuchen noch spielend mit einem Energieriegel mithalten, besitzt er doch alles was ein hungriger Magen im Winter braucht. Mehr noch zu den wertvollen Zutaten beinhaltet er zusätzlich auch noch Gewürze die für das menschliche Immunsystem gerade im Winter sehr zuträglich sind.

Allergen Info


Damit Sie auf der sicheren Seite sind.

Leider haben wir für Gluten Allergiker keine Produkte. Alle unsere Backwaren werden noch traditionell in unserer Backstube hergestellt. Um Gluten frei zu produzieren wäre eine extra Produktions- und Lagerstätte notwendig.

Für Hefe Allergiker haben wir im Brot und Brötchenbereich keine Backwaren in der täglichen Produktion. Gerne produzieren wir Hefefreie Produkte auf Anfrage und Bestellung.

Für genauere Auskünfte haben Sie in unseren Filialen die Möglichkeit, ein Inhaltsverzeichnis für bestimmte Produkte ein zu sehen oder Sie fragen vormittags unter +49 (0)8151 5210. Gerne sind wir ihnen behilflich.